Roman Patkoló, geboren 1982 in Sillein, Slowakei, stammt aus einer Musikerfamilie und erhielt seinen ersten Kontrabassunterricht im Alter von 13 Jahren bei Jan Krigovsky. 1997 begann er ein Studium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Klaus Trumpf, das er 2005 mit dem Meisterklassen-Diplom abschloss. Von 1999 bis 2011 war er Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung. 1999 gewann er den Wettbewerb der International Society of Bassists in Iowa City, USA, und 2000 den Internationalen Sperger-Wettbewerb in Woldzegarten. Weitere Preise waren u.a. 2001 der Europäische Kulturförderpreis (Berlin), 2002 der Europäische Quartettpreis mit Bassiona Amorosa (Luzern), 2006 der City of Toronto International Glenn Gould Protégé Prize (auf Empfehlung von André Previn) und 2011 der Aida Stucki-Preis (New York). 2007 erhielt Patkoló eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater in München, seit 2009 lehrt er als Professor für Kontrabass an der Musikakademie Basel.

 

Roman Patkoló tritt solistisch und im Duo mit Anne-Sophie Mutter in Europa, Asien, den USA und Kanada auf, mit Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem SWR Symphonieorchester Stuttgart, dem Münchener Kammerorchester, dem London Symphony Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra und der Tschechischen Philharmonie. Er war zu Gast bei Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Verbier Festival und dem Yehudi Menuhin Festival Gstaad sowie in Konzertsälen wie u.a. der Carnegie Hall und dem Musikverein Wien. Darüber hinaus trat er in TV-Sendungen auf, so z.B. bei Stars von morgen (ARTE) und Sunday Night Classics (ZDF).

 

Mit Anne-Sophie Mutter war Roman Patkoló an mehreren Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen beteiligt, darunter 2007 André Previns Doppelkonzert für Violine und Kontrabass, 2011 Krzysztof Pendereckis Duo concertante per violino e contrabbasso und Wolfgang Rihms Dyade sowie 2013 Sebastian Curriers Ringtone Variations.